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Scrum@Scale Logo

Die Agile Organisation

(und wie Scrum@Scale dabei helfen kann)

Titel: Registered Scrum@Scale Practitioner™ (Deutsch)
Datum: 8-9. Dezember 2022, Online
Preis: EUR 2’300 inkl. zusätzlichen E-Learning Kurs im Wert von EUR 999
BONUS: Jeff Sutherland wird uns einen Besuch abstatten und steht dann für Fragen zur Verfügung.

Scrum@Scale ist nicht eine agile „Skalierungsmethode“, wie zum Beispiel SAFe, LeSS oder Nexus. Es ist kein Backrezept.

Scrum@Scale ist vielmehr ein Framework das Fragen stellt. Die Antworten auf diese Fragen sehen von Organisation zu Organisation verschieden aus. Genau so verschieden wie die Organisationen sind. Verschiedene Industrien, verschiedene Produkte, verschiedene Mitarbeiter, verschiedene Kulturen, usw. Die one-size-fits-all Lösung verkauft sich im Paket mit hochtrabenden Versprechen natürlich gut. Nur nützten sie nicht viel, sondern schaden längerfristig sogar.

Komplexe Unterfangen, das hat uns Agilität bereits gelehrt, werden gelöst, indem man dafür sorgt, dass alle Beteiligten

  1. dieselbe Vision haben
  2. einen kleinen Schritt nach dem anderen in Richtung dieser Vision machen

Scrum@Scale unterstützt bei dieser Reise. Es hilft eine Vision der eigenen agilen Organisation greifbarer zu machen; und es leistet Hilfestellung bei der immer wiederkehrenden Frage „Welches wäre der wertvollste nächste Schritt?“.

So gesehen können auch Organisationen, die zum Beispiel mit SAFe oder LeSS begonnen haben, Scrum@Scale nutzen, um sich weiterzuentwickeln. Eine Methode selber kann und darf nie das Ziel sein. Eine Methode ist lediglich ein Mittel zum Zweck. Der langfristige Zweck sind zufriedene Kunden und Mitarbeiter – was Huhn und was Ei ist, darüber kann man philosophieren.

Wer rastet der rostet. Als Organisation muss man sich laufend fragen „Was nun?“. Dabei hilft Scrum@Scale mit seinen 12 Fragen.

Wenn man so will, könnte man SAFe und Kohorten als Instanziierungen von Scrum@Scale sehen. Jede dieser Methoden liefert ihre eigenen Antworten auf die Fragen die S@S stellt. Aber jeweils halt nur eine Antwort und was ist, wenn diese eine Antwort nicht zu der eigenen Organisation passt?

Die Erste Skalierungsregel: Tue es nicht!

Eines der Grundprinzipien von Scrum@Scale ist es nur dort zu „skalieren“, wo es tatsächlich unumgänglich ist. Skalieren bedeutet Koordinationsaufwand und führt nicht selten zu massiven Reibungsverlusten. Im Scrum@Scale wenden wir deshalb das Prinzip der Minimal Praktikablen Bürokratie (engl. Minimal Viable Bureaucracy / MVB) an, um möglichst effizient arbeiten zu können.

In diesem Kurs lernen die Teilnehmenden wie man es schafft und welche Strukturen es braucht, um kontinuierlich auf ein MVB hin zu arbeiten. Man lernt seine eigene Organisation in kleinen und wertvollen Schritten laufend zu verbessert. Die Zeiten der groß angelegten Reorganisationen sind passé, dass diese schlecht bis gar nicht funktionieren können die meisten von uns aus eigener Erfahrung bestätigen.

Registered Scrum@Scale Practioner

RS@SP Logo

Nach dem 2-tägigen Kurs und bestandenem schriftlichem Test wird jeder Teilnehmer im „International Registry of Agile Professionals™“ aufgenommen (außer man wünscht die ausdrücklich nicht) und kann sich „Registered Scrum@Scale Practitioner™ / RS@SP“ nennen.

Der Kurs bietet allerdings vieles mehr. Neben einem fundamentalen Verständnis dafür, was wesentlich ist, wenn man ein ganzes Unternehmen agiler machen möchte, wird jeder einzelne Teilnehmer im Laufe des Kurses auch die mittlerweile recht bekannte und oft kopierte „Heat Map“ für seine Organisation erstellen. Dabei überlegt man sich für jede der 12 Komponenten von Scrum@Scale inwieweit diese relevant für die eigene Firma ist und welchen Reifegrad man bereits hat. Daraus ergibt sich dann am Ende des Kurses ein „Change-Backlog“ das klar zeigt wo der Fokus für die nächsten Veränderungsschritte sein sollte.

Die 12 Komponenten

Scrum@Scale besteht aus 12 Skalierungs-Komponenten. Jede dieser, auch Schwerpunkte genannt, wird vorgestellt und es wird erklärt, was es damit auf sich hat.

Scrum@Scale Framework

Zum Beispiel die Skalierungs-Komponente „Kontinuierlicher Verbesserungsprozess“ (oben links). Die Fragen dazu lauten

  • Was macht meine Organisation, um sicherzustellen, dass wir uns laufend verbessern?
  • Erlauben unsere Strukturen das überhaupt?
  • Fördert unsere Kultur das Mitdenken aller Mitarbeiter und erhalten diese Anerkennung, wenn sie Schwachpunkte aufzuzeigen?
  • Ist laufende Verbesserung Sache des Managements und wenn ja, soll das so bleiben?
  • Sind unsere Mitarbeiter ermächtigt selbst Hindernisse wegzuräumen und wenn nicht, wissen sie an wen sie sich wenden können?
  • Etc.

Die Selbsteinschätzung zu jeder dieser Komponenten führt ultimativ zu der besagten Heat Map.

Scrum@Scale Heat Map

Der Kursleiter wird während des Kurses aus seinem reichen Erfahrungsschatz mit Organisationen aus ganz Europa und Nord Amerika berichten. Außerdem gibt es mehrere praktische Übungen, die das Erlernte näherbringen und fassbarer machen.

Dabei sollte es allerdings nicht bleiben. Die Teilnehmer sind auch angehalten ihre eigenen Erfahrungen zu teilen. Dabei sind nicht nur Erfolgsgeschichten erwünscht – gerade aus Fehlern lernt man oft mehr als aus Situationen, wo alles lief wie erhofft.

Man kann viel voneinander lernen. Dieser Kurs will auch eine Plattform dafür schaffen. Inspiration zu neuen Experimenten zur Verbesserung der eigenen Organisation. Nicht zuletzt bietet sich damit auch die Chance sein Netzwerk qualitativ zu erweitern. Nicht selten haben wir erlebt, dass sich Teilnehmer auch lange nach dem Kurs noch austauschen.

Inhalt

  • Was ist Scrum@Scale und wie hilft es Organisationen agiler zu werden?
  • Die 12 Skalierungs-Komponenten im Detail.
  • Skalieren der Rollen: Product Owner und Scrum Master (die „Cycles“)
  • Skalieren der Events: Diskussion wie man das „Planning“, den „Review“, die „Retrospektive“ und das „Daily“ skalieren kann.
  • Skalieren der Artefakte: Das integrierte potenziell auslieferbare Produktinkrement – wie kommt man dazu. Visionen auf verschiedenen Ebenen und wie sich Teams Arbeit ziehen (Lean Portfolio Management).
  • Entwicklung der eigenen Heat Map (jeder Teilnehmer), dem greifbaren Ergebnis, mit dem man Klarheit bekommt auf was man sich nach Rückkehr an den Arbeitsplatz konzentrieren soll, um die Agile Transformation anzutreten bzw. neu zu beleben.

Ablauf

Zwei Tage für diesen Kurs ist sehr sportlich. Deshalb ist es unabdingbar, dass sich die Teilnehmer entsprechend vorbereiten und auch gewisse Vorkenntnisse mitbringen. Ein generelles Verständnis für Agilität und Scrum muss vorhanden sein. Auch sollten die Teilnehmer Scrum bereits in der Praxis angewandt haben. Erfahrungen mit SAFe, LeSS, Nexus usw. sind von Vorteil. Den Scrum Guide (13 Seiten) und den Scrum@Scale Guide (20 Seiten) muss man kurz vor dem Kurs nochmal gelesen haben. Weitere vorbereitende Literatur im Umfang von ca. 1-2 Stunden wird vor dem Kurs noch an die Teilnehmer verschickt.

Der Kurs findet online statt.

Unterrichtssprache: Hochdeutsch
Material (Folien und ähnliches): Größtenteils englisch
Beginn an beiden Tagen: 9 Uhr
Ende an beiden Tagen: 17 Uhr
Dazwischen eine Stunde Mittagspause und mehrere kurze Kaffeepausen

Prüfung

Nach dem Kurs hat jeder Teilnehmer, der will, einen Monat Zeit, um den Test zu machen und zu bestehen. Man macht diesen online am eigenen Computer, weshalb es ein „open book“ Test ist (alle Hilfsmittel sind zugelassen). Mindestens 80% der 30 Fragen müssen korrekt beantwortet werden, um zu bestehen.

Mehr Informationen zum Test gibt es am Ende des Kurses.

Kursgebühr

Die Kursgebühr beträgt EUR 2.300 pro Person.

Darin enthalten sind

  • Der Kurs (2 Tage)
  • Fotoprotokoll nach dem Kurs (alles Material, das vom Kursleiter gezeigt, anderweitig verwendet oder von den Teilnehmern gemeinsam erarbeitet wurde)
  • Ein frei wählbarer E-Learning Kurs (regulärer Preis: EUR 999!)

Der anschließende Test (und die damit verbundene Registrierung als RS@SP) ist freiwillig und kostet zusätzlich EUR 100 pro Person.

Kursleiter

Klaus Bucka-Lassen ist einer der erfahrensten Kursleiter in Sachen Scrum. Mit Jeff Sutherland arbeitet er seit 2010 eng zusammen und hat über 20 Kurse mit dem Erfinder von Scrum durchgeführt. Deshalb ist Klaus auch einer von lediglich 17 Scrum Inc. Fellows weltweit. Mit einer Teilnehmerbewertung von 4.84 von 5 ist Klaus auch einer der am besten ausgezeichneten Kursleiter.

Teilnehmerstimmen:

  • „Kurs war SEHR gut! Hebt sich von anderen Kursen deutlich ab“
  • „Klaus ist sehr kompetent, sehr praxisnahe mit viel Erfahrung“
  • „Pädagogisch gut aufgebaut“
  • „Super Kurs, Trainer in allen Belangen Kompetent!“
  • „Sehr viel ‘Best Practices’ die wir wirklich nutzen können“
  • „Inhalt wurde sehr verständlich vermittelt, ich habe den Eindruck den Kursinhalt direkt in der täglichen Arbeit anwenden zu können/wollen“
  • „Grosse Fachkompetenz; Viel Erfahrung“
  • „Der Trainer ist mit der Materie sehr gut vertraut und kann sie verständlich vermitteln. Zusätzlich ist Klaus sehr professionell auf Fragen eingegangen.“
  • „Super Kurs, sehr kurzweilig, intensiv, der Tag ist wie im Flug vergangen.“
  • „Das war wirklich ein fantastischer Kurs“
  • „Noch nie habe ich so viel in zwei Tagen gelern“

Weitere Informationen

Ein paar Links mit weiteren Informationen zu Scrum@Scale:

Offizielle Scrum@Scale Website mit sehr vielen nützlichen Informationen zu S@S [englisch].

Henrik Kniberg präsentiert Spotify als Scrum@Scale Fallstudie [2 min. YouTube Video, englisch]

Renee Tsielepi erklärt Scrum@Scale in a nutshell [15 min. YouTube Video, englisch]

Jeff Sutherland erklärt Scrum@Scale in einer Minute [1 min. YouTube Video, englisch]

Klaus Bucka-Lassen präsentiert eine eigene Scrum@Scale Fallstudie aus Kanada., die auch währen dem Kurs als Beispiel herangezogen wird [7 min. YouTube Video, englisch]

Anmeldung und Fragen

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